Der Verein


SV Germania Maasdorf e.V.

Gerald Möllers

Dorfstraße 06

06388 Südliches Anhalt OT Maasdorf

 

 

Telefon: 034975/21681

Fax: 034975/21925

EMail: maasdorferfrauen@googlemail.com


Die Bilanz unserer Frauenmannschaft:

Saison Liga/Platz Landespokal Kreispokal Hallenmasters
2012/2013 Kreisliga ABI / 2. Platz keine Teilnahme Viertelfinale Vorrunde
2013/2014 Kreisliga ABI / 3. Platz keine Teilnahme Finale 9. Platz
2014/2015 Regionalklasse / Meister Achtelfinale Pokalsieger 2. Platz
2015/2016 Regionalklasse / 2. Platz
Achtelfinale Pokalsieger 9. Platz
2016/2017 Landesliga / 5. Platz
1. Runde keine Teilnahme 3. Platz
2017/2018 Landesliga /      

Die Geschichte des SV Germania Maasdorf

In der Ausgabe vom 20.02.2002 gratulierte die örtliche Presse dem SV Germania zum 100-jährigen Bestehen. In den Presserecherchen „heute vor 100 Jahren“ fand die „Mitteldeutsche Zeitung“ im Köthener Stadtarchiv einen Ausschnitt aus der „Cöthensche Zeitung“ vom 22.02.1902.

 

Zitat: „Maasdorf 21. Februar. Im hiesigen Orte hat sich ein Turnverein gebildet, dem bereits 20 Mitglieder beigetreten sind. Es ist dadurch einem schon lange gehegten Wunsche entsprochen worden, und ist es Pflicht jedes jungen Mannes, welcher das aufnahmefähige Alter erreicht hat, Mitglied zu werden. Turnen bildet Körper und Geist und ist eine gute Vorbildung für den Militärdienst. Möge der neu entstandene Turnverein „Germania“ sich gedeihlich entwickeln.“ Zitat Ende.

 

Von der Stufe der allgemeinen Turnvereine Anfang 1900 über Turn-Sportvereine mit Turnen und Handball in den 30-er Jahren und nach 1945 auch im Fußball in Maasdorf entwickelte sich der Verein zur heutigen Sportvereinigung.
Davor stand natürlich am besagten 21. Februar 1902 die Vereinsgründung mit den Sportfreunden Zeperien, Zorn, Gottlieb Junge, Kurth, Schröter (aus Maasdorf), Frenzel (Piethen) und Grashoff (Wieskau).


Männer lange Zeit in der Kreis- u. Kreisoberliga

Die Maasdorfer Männermannschaft spielte als BSG Traktor Maasdorf lange Jahre in der höchsten Spielklasse des Kreises Köthen. Auch nach der politischen Wende lief es zunächst gut. Die erfolgreichste Saison war die Spielserie 2000/2001. Germania verpasste nur knapp den Aufstieg in die Landesklasse und scheiterte im Pokalfinale in Trinum am SV Wülknitz. Zwei Männermannschaften und sogar eine Nachwuchsmannschaft waren damals in Maasdorf aktiv. Nach den Abstiegen aus der Kreisoberliga und Kreisliga musste der Verein in der Saison 2010/2011 seine Männermannschaft aus dem laufenden Spielbetrieb zurückziehen.


Neuanfang 2012 als Frauenfußballverein

Seit Juli 2012 wird auf der Maasdorfer Sportanlage "Am Anger" wieder Fußball gespielt. Der Verein gründete eine Frauenfußballmannschaft, die in der Saison 2012/2013 erstmals am Spielbetrieb der Kreisliga Anhalt-Bitterfeld teilnahm. Im Sommer 2012 veranstaltete der SV Germania Maasdorf den 1. Sommercup für Frauenmannschaften. Gastgeber Germania holte sich gleich den Turniersieg. In der Kreisliga lieferten sich die Maasdorferinnen lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Kreismeisterschaft mit der SG Dabrun/Jessen. Am Ende verlor Germania das entscheidende Spiel in Dabrun mit 0:1 und wurde mit 49 Punkten und 40:6 Toren Vizekreismeister in Anhalt-Bitterfeld.


Im Pokalfinale knapp gescheitert

Die Saison 2013/2014 begann erneut mit dem 2. Sommercup. Die Maasdorferinnen konnten ihren Titel nicht verteidigen. Landesligist SSV Besiegdas Magdeburg holte sich den Turniersieg. Maasdorf sicherte sich den 3. Platz.

In der Kreisliga Anhalt-Bitterfeld belegte Germania am Ende den 3. Tabellenplatz.

Mit einem 3:0-Sieg im Hinspiel und einem 0:0-Unentschieden beim Rückspiel in Trinum zogen die Maasdorferinnen erstmals in das Kreispokalfinale ein. Dieses unterlag Germania am Sonntag, 04. Mai 2014 um 12.30 Uhr in Brehna knapp mit 1:2 gegen die SG Dabrun Jessen.


Doublesieger - Meister und Pokalsieger

Zu Beginn der Spielserie 2014/2015 wartete eine weitere Neuerung im Spielsystem. So wird in der neuen Regionalklasse auf dem verkleinerten Großfeld auf Großfeldtore mit Abseits gespielt.

Noch vor dem Serienstart stand das Großfeldspiel in der 1. Runde des Landespokal auf dem Plan. Die Maasdorferinnen setzten sich gegen den Landesligisten BSV 79 Magdeburg mit 4:3 durch und zogen somit in das Achtelfinale ein. Hier unterlag Germania am 02. November 2014 dem Landesligisten SV Pouch-Rösa mit 0:4.

In die Regionalklasse startete der SV Germania mit acht Siegen in acht Meisterschaftsspielen. Auch im Kreispokal waren die Maasdorferinnen erfolgreich. Im Viertelfinale gab es zwei deutliche 7:1 und 13:0-Siege gegen den SV Schwarz-Gelb Radegast. Im Halbfinalhinspiel unterlag Germania bei der SG Union Sandersdorf mit 1:2. Das Rückspiel entschieden die Maasdorferinnen mit 6:4 nach Elfmeterschießen für sich. Im Finale setzte sich der SV Germania Maasdorf deutlich mit 3:0 gegen die SG 1948 Reppichau durch und sicherte sich den Kreispokal 2014/2015. Die erste Halbserie beendet Germania als Herbstmeister der Regionalklasse. Bei der Hallenmasters Endrunde in Sandersdorf wird Maasdorf Vize. Am Saisonende sicherte sich Germania Maasdorf den Meistertitel und kann sich somit Doublesieger 2014/2015 nennen.


Vizemeister, Pokalsieger und Aufsteiger in die Landesliga


Auf Großfeld in der Landesliga Sachsen/Anhalt


Der Ort Maasdorf, Stadt Südliches Anhalt (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)

Geographische Lage: ca. 10 km südwestlich von der Kreisstadt Köthen (Anhalt)

entfernt und liegt 89 m über dem Meeresspiegel
Fläche : 4,346 km², davon 1,9 km² bebaut

Einwohnerzahl : 360 Einwohner

 

Maasdorf wurde erstmals urkundlich 1253 als „Maszerne“ erwähnt.

 

Wichtige Sehenswürdigkeiten:

In der Maasdorfer Kirche, die 1901/1902 nach Abriss der alten, um 1390 schon vorhandenen Kirche erbaut wurde, hängt eine aus dem 12. Jahrhundert stammende Glocke, die in Reinsdorf gegossen wurde. Die Aufschrift der Glocke besagt: „Orex glorie veni cup paca Johanna vocatur“ („Oh, König der Erden, komm mit Frieden, sie soll Johanna heißen“).

 

Geschichtsausschnitt: Der Ort Maasdorf wird 1253 erstmalig genannt, als Jan von Gatersleve den Ort an Albrecht den II. und an Waldemar den I. von Anhalt verkaufte. 1235 nannte sich der heutige Ort „Maszerne“. Ab 1338 und in den weiteren Jahren spricht man von „Masterne“. 1602 schrieb man von „Maßdorf“ und war dem schon erwähnten Jobst von Heißen untertänig. Diese Namen des heutigen Maasdorf sind übrigens auch in den „Paschlewwer Geschichten“ von Hermann Wäschke zu finden. 


Überliefertes aus der Chronik: Aus einer Köthener Urkunde aus dem 10. Jahrhundert geht hervor, dass bei Görzig ein Eichenwald stand, der sich „Churotz“ nannte. Eichenhölzer waren auch bei Maasdorf überall zu finden. In der Ortschronik steht, dass diese Eichen 1830 noch vorhanden waren, denn aus alter Überlieferung heißt es dort, „ …… die Russen kamen aus dem Busch und vertrieben die Franzosen aus dem Ort.“ Seit dem 10. August 1813 waren in Maasdorf 4 französische Offiziere und 18 Gemeine einquartiert.


Sagen: Nach dem 30 jährigen Krieg wurde der größte Teil des Dorfes ein Raub der Flammen. Eine Überlieferung besagt, dass ein Feuerreiter aus Köthen um den Brandherd ritt und dann in den Dorfteich samt Pferd sprang - der Brand erlöschte. Verbrannter Weizen, der 1952 im Garten Hartlieb beim Ausgraben einer Miete gefunden wurde, lässt wohl darauf schließen, dass dieses Ereignis der Wahrheit entsprechen könnte.
Von dieser Zeit an begannen sich die Dorfbewohner selbst gegen Feuer zu schützen.
Seit 1927 wacht nun die „
Freiwillige Feuerwehr Maasdorf“. Feuerreiter werden nicht mehr benötigt.